Säure-Basenhaushalt Gesundheitsberatung - Petra Krause Paderborn

Säure-Basenhaushalt Gesundheitsberatung - Petra Krause Paderborn

Der Säure-Basen-Haushalt Ein wichtiges Regulationssystem im menschlichen Körper ist der Säure-Basen-Haushalt. Er hält das Verhältnis von Säuren und Basen im Körper mit Hilfe verschiedener Stoffwechselvorgänge konstant. Die Messgröße für den Säure-Basen-Haushalt ist der pH-Wert, der in den verschiedenen Organen und Körperflüssigkeiten wie Blut, Lymphe, Speichel oder Urin sehr unterschiedlich ist. Im Magen herrscht im nüchternen Zustand zum Beispiel ein pH-Wert von 1 bis 2, damit die Nahrung und insbesondere das Eiweiß aufgespaltet werden kann. Im Dünndarm liegt der pH-Wert bei 5 bis 6, so dass hier Enzyme zur Kohlenhydratverdauung aktiv werden können. Im Vergleich dazu ist der pH-Wert in den meisten Körperzellen bei etwa 7 und im Blut bei 7,4; pH-Werte unter 7 gelten dabei eher als sauer, pH-Werte über 7,4 eher als basisch. In verschiedenen Körperflüssigkeiten wie dem Blut muss der pH-Wert konstant gehalten werden, kleinste Verschiebungen können den Stoffwechsel gravierend beeinträchtigen und den Körper belasten. Regulationsfähigkeit des Körpers Das Blut steht über den Blutkreislauf in Verbindung mit sämtlichen Organsystemen (zum Beispiel Atemapparat oder Verdauungstrakt) im Körper und erlaubt daher Rückschlüsse über die gesamte körperliche Verfassung. Geringste Schwankungen im Säure-Basen-Haushalt, die durch Ernährung, Stress, Krankheit oder Medikamente hervorgerufen werden, können schon zu ernsthaften Folgen für den Stoffwechsel führen.Zur Aufrechterhaltung des Säure-Basen-Gleichgewichtes bedient sich der Körper verschiedener Regulationsmechanismen, überschüssige Säuren werden zum Beispiel im Blut über Hydrogencarbonat abgepuffert, mit dem Kohlendioxid über die Lungen abgeatmet oder mit Harnstoff über die Niere ausgeschieden. Wie kommt es zu einer Übersäuerung? Mit zunehmender Zivilisation ist der Anteil der Säurebildner in der Nahrung gestiegen und die Fähigkeit des Organismus, diese zu neutralisieren, aufgrund des steigenden Nährstoffmangels, gerade an basenbildenden Salzen, gesunken. Daneben beeinflussen auch Umweltgifte, Stress, Krankheit und die Einnahme von bestimmten Medikamenten den Säure-Basen-Haushalt negativ. Durch einen zu hohen Anteil an säurebildender Nahrung, die der Körper auf Dauer nicht kompensieren kann, können eine Reihe von Stoffwechselabläufen entgleisen und zur Einlagerung von Schlackenstoffen führen, die den Austausch von wichtigen Nähr- und Wirkstoffen im Gewebe beeinträchtigen und zum Beispiel Gelenkbeschwerden, Migräne oder Magenbeschwerden begünstigen. Zu den säurebildenden Nahrungsmitteln gehören insbesondere tierische, eiweißreiche Nahrungsmittel wie Fleisch, Fisch, Geflügel aber auch Milchprodukte wie Hartkäse, bei deren Verdauung sich Schwefel- und Phosphorsäure bilden. Der Geschmack der Nahrung gibt häufig keinen Anhalt, ob es sich um ein eher basen- oder säurenbildendes Nahrungsmittel handelt. Essig oder Zitrone zum Beispiel, die vom Geschmack eher sauer sind, wirken im Organismus basisch und Süßigkeiten, Brot, Nudeln, vom Geschmack dagegen süßlicher, und auch Alkohol, Kaffee sowie schwarzer Tee, wirken sauer. Die Eigenschaft eines Nahrungsmittels, basisch oder sauer zu wirken, hängt von der Fähigkeit ab, Wasserstoffatome zu binden oder abzugeben und damit auch vom Gehalt an basischen Salzen. Diese Salze können die Säure binden und neutralisieren. Deswegen ist eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen sehr wichtig. Zu den basischen Salzen gehören Kalzium, Magnesium, Natrium, Kalium und Eisen. Zu den säurebildenden Salzen gehören Schwefel, Phosphor und Chlor.  Säureproduzierende Nahrungsmittel: Nikotinsäure – Zigaretten Gerbsäure – schwarzer Tee und Kaffee Phosphorsäure – Cola Gesüßte Getränke – Essigsäure Harnsäure – tierische Eiweiße Acetylsalicilsäure - Medikamente Schwefelsäure – Schweinefleisch Salpetersäure – Schweinefleisch Kohlensäure - Mineralwasser Essigsäure – Weißmehlprodukte, Zucker Salzsäure - Stress Folgen einer chronischen Übersäuerung Ist das Säure-Basen-Gleichgewicht auf Dauer gestört und fehlen basische Mineralsalze, werden zunehmend Säuren im Bindegewebe und anderen Körpergeweben abgelagert. Dies kann mit körperlichen Symptomen wie zum Beispiel Müdigkeit, Lustlosigkeit, Konzentrationsstörungen oder Stressanfälligkeit einhergehen und zu der Verschlechterung bestehender Krankheiten führen. Einige Wissenschaftler vertreten die Ansicht, dass eine ständige Übersäuerung des Körpers verantwortlich ist für die Entstehung vieler Krankheiten wie Neurodermitis, Magen-Darm Erkrankungen, Migräne, Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes oder sogar Krebs. Auch Cellulite und Haarausfall sollen im Zusammenhang mit einer Übersäuerung stehen. Wie Säuren im Körper wirken Körperfunktion Bei Übersäuerung Bei basischer Lage Blutdruck Erhöht sich Sinkt Atmung Beschleunigt sich Beruhigt sich Körpertemperatur Erhöht sich Vermindert sich Schlaf Einschlafprobleme trotz Müdigkeit Gesunder, erholsamer Schlaf Hormone Verstärkte Bildung von Adrenalin, Thyroxin und Östrogen Anstieg von Insulin und Gallenwirkstoff Cholin Entzündungen Anfälligkeit erhöht Anfälligkeit erniedrigt Leistungsfähigkeit Mattigkeit, rasche Ermüdung Spannkraft, erhöhte Ausdauer Stimmung Missgelaunt, depressiv Unternehmungslustig, gute Laune Wie erkenne ich eine Übersäuerung des Körpers? Einen ersten Anhalt, ob ihr Körper womöglich übersäuert ist, können Sie durch Messung Ihres Urin-pH-Wertes bekommen. Dazu sollten Sie über eine Woche lang 3 mal täglich mit Hilfe eines pH-Streifens aus der Apotheke Ihren Urin-pH-Wert im Mittelstrahlurin messen und notieren. Liegt er im Schnitt um pH 7 und drüber, ist Ihr Säure-Basen-Haushalt wahrscheinlich in Ordnung. Liegt der pH-Wert größtenteils unter 6,5, spricht dies für eine zu hohe Säurebelastung. Bei Verdacht auf eine Übersäuerung und dem Vorliegen von Erkrankungen sollten Sie mit Ihrem behandelnden Arzt über mögliche Therapien sprechen. Quelle: Qualimedic.com AG Richtige Ernährung als wichtiger Therapiebestandteil Bei einer nachgewiesenen Übersäuerung ist die Umstellung der Ernährung mit Reduzierung der säurebildenden und Bevorzugung basischer Lebensmittel ein wesentlicher Therapiebestandteil. Zusätzlich sollten Sie mindestens 2 bis 3 Liter Wasser und/oder Kräutertee trinken, um die frei werdenden Schlackenstoffe auszuscheiden. Die Einnahme von basischen Salzen (PROBALANCE®) unterstützt und beschleunigt die Therapie. Durch eine Ernährungsumstellung auf eine basenreichere Kost können Sie einer Übersäuerung entgegenwirken, aber dies ist ein Projekt, das nicht von heute auf morgen zu realisieren ist. Stark basenbildend sind die meisten Gemüsesorten (Ausnahmen sind z.B. Rosenkohl, Tomaten und Wirsing), Pilze und Sprossen, Frischmilch, Molke, Sahne, Tofu, Kartoffeln Bananen, Dörrobst. Besonders wichtig für einen ausgewogenen Säure-Basen-Haushalt ist das richtige Trinken: Wasser oder Mineralwasser, sowie Kräutertees sind neben den pflanzlichen Nahrungsmitteln die besten Lieferanten basischer Mineralstoffe, ausreichend Flüssigkeit sorgt aber auch dafür, dass die frei werdenden Schlackenstoffe ausgeschieden werden können. Eine bewusste Ernährung mit der richtigen Mischung aus Basen- und Säurenbildnern ist daher essentiell. Die einfache Faustregel lautet: Höchstens ein Viertel der täglichen Nahrungsaufnahme sollte aus säurebildenden Lebensmittel bestehen Deshalb könnten auch zur Ergänzung der Nahrung basische Mineralstoffpräparate wie z.B.: (PROBALANCE®) eingenommen werden. Sie unterstützen und beschleunigen den Abbau der eingelagerten Säuren. Gerne begleite ich Sie bei Ihrem Projekt und zeige Ihnen verschiedene Möglichkeiten auf, wie Sie erfolgreich gegen die Übersäuerung des Körpers vorgehen können, bis zur Änderung der Lebensweise durch mehr Bewegung und seelische Ausgeglichenheit. Ernährung – Bewegung – Entspannung => Leben in Balance

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