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Der Drang sich selbst zu spüren - Selbstverletzendes Verhalten bei jungen Frauen
Selbstverletzendes Verhalten scheint ein Phänomen der Neuzeit zu sein. Tatsächlich jedoch trat es schon vor
Jahrhunderten auf. Zu dieser Zeit allerdings hatten Selbstbeschädigungen andere Intentionen. Im 21. Jahrhundert ist es
Mittel sich selbst wieder zu erleben, zu spüren, dass man nicht tot ist, denn dieses Gefühl haben viele Betroffene.
Selbstverletzungen werden heute als Tabuthema behandelt, obwohl die Zahl der Frauen, die sich selbst vorsätzlich Schmerzen
zufügen, drastisch gestiegen ist. Die Tendenz ist weiter zunehmend. Aus diesem Grund möchten wir in dieser Arbeit über
das Thema informieren und die Möglichkeit bieten, es mit all seinen Kontexten nachvollziehen zu können. Unser Ziel ist
es, zum einen über diese Problematik aufzuklären und auf der anderen Seite diese gleichzeitig selbst besser zu verstehen.
Die Wahl des Themas trafen wir durch direkte und indirekte Erfahrungen mit der Angelegenheit und persönliche Kontakte mit
Betroffenen. Auch auf Grund der Aktualität und den enormen Ausmaßen, die dieses Störungsbild entwickelt, entschlossen
wir uns, Selbstverletzendes Verhalten zu thematisieren. Darüber hinaus gibt es nur wenige Menschen, die etwas über
selbstdestruktive Verhaltensweisen wissen. So werden Autoaggressionen fälschlicherweise häufig in Zusammenhang mit
einer Borderline – Erkrankung gebracht. Dies ist nicht immer zutreffend.
In erster Linie ist diese Arbeit nicht an Betroffene gerichtet. Dennoch möchten wir darauf hinweisen, dass unsere
Ausarbeitung auch Material enthält, welches bei Betroffenen den Drang sich selbst zu verletzen verstärken könnte.
Wir haben uns entschlossen unsere Arbeit in das Internet zu stellen um einer breiteren Öffentlichkeit die Möglichkeit
zu bieten sich über das Thema zu informieren. Gleichzeitig erhoffen wir uns Anregungen, Ideen, Kritiken etc. ihrerseits
und würden uns über weiteres Material zur Veröffentlichung auf dieser Seite freuen. Für Fragen sind wir jederzeit offen.

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